Skoliose Definition - Skoliose der Wirbelsäule (gr. Skolios = krumm)

Skoliose entsteht meist in der Jugend und kann sich bei verstärktem Körperwachstum (z.B. in der Pubertät) verschlechtern. Bei Mädchen kommt die idiopathische (gr. Idios = eigen, pathos = Leiden) Skoliose (ohne bekannten Hintergrund) häufiger vor als bei Jungen. Die so genannte Säuglings-Skoliose tritt bei vermehrtem Skelettwachstum auf.
Es gibt verschiedene Arten von Skoliose. Im ersten und zweiten Lebensjahr spricht man von einer infantilen idiopathischen Skoliose, zwischen dem vierten und sechsten Lebensjahr von einer juvenilen idiopathischen Skoliose und zwischen dem zehnten und vierzehnten Lebensjahr wird die Skoliose als idiopathische Adoleszentenskoliose bezeichnet.
Es wird grob zwischen Brustkorbkrümmung (thorakale skoliose), Lendenkrümmung (lumbale Skoliose), Brustkorb-Lendenkrümmung (thorakolumbale Skoliose) und Doppel-S-Krümmung (Doppel-S-Skoliose) unterschieden.

Sonstige Ursachen für Skoliose:

  • Wirbelfehlbildung
  • Nervenerkrankungen
  • Muskelerkrankungen
  • Beinlängen Differenz
  • Nach Amputationen
  • Nach Unfällen

Behandlungsmethoden gegen Skoliose:

(je nach Schwere der Skoliose, Diagnose vom Arzt)

  • Physiotherapie
  • Korsetttherapie
  • Wirbelsäulen-Operation

Eine Operation eignet sich für sehr starke Skoliosen, die anderweitig nicht therapiert werden können.





zum Matratzenblog