Bandscheibenvorfall (discus prolaps)

Der Bandscheibenvorfall ist eine Erkrankung der Wirbelsäule, bei der Teile der Bandscheibe in den Rückenmarkskanal oder in den Spinalnervenkanal heraustreten. Er geht häufig mit sehr starken Schmerzen einher, die bis in das Bein ausstrahlen (Ischialgie). Eine sofortige Bandscheibenoperation wird empfohlen, wenn es zu neurologischen Ausfällen, wie Lähmungen, Stuhl- und/oder Harninkontinenz kommt. Hier wird der Nervenstrag duch die vorgefallene Bandscheibe gequetscht. In vielen Fällen kann es sein, dass  ein Bandscheibenvorfall symptomlos verläuft und gar nicht erst entdeckt wird. Die Therapie erfolgt zumeist konservativ. Das bedeutet, es wird durch schmerzstillende Medikamente und Schonung Linderung geschaffen. Sinnvoll für den Muskelaufbau ist Physiotherapie sowie schonende sportliche Betätigung.

Ursachen:

  • Genetische Schwächen
  • Einseitige Belastung
  • Muskuläre Schwächen
  • Schwangerschaft
  • Bewegungsmangel
  • Fehlhaltungen

Vorbeugende Massnahmen

  • Gymnastische Übungen
  • Sport
  • “orthopädische Sportarten“ wie schwimmen, tanzen, laufen, reiten, Fahrrad fahren
  • Vermeiden von schweren Lasten

Worauf muss nach einer Bandscheibenoperation geachtet werden?

  • Der Patient muss sich ca. 6 Monate schonen und auf Sport, der die Wirbelsäule belastet, verzichten.
  • Vor allem in der ersten Woche sind alle Beugebelastungen zu vermeiden, auch längeres Sitzen sollte vermieden werden, z.B. Autofahren.




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