Latexmatratze (Naturlatex)

Eine Latexmatratze besteht aus Gummi. Dieser kann synthetische, natürliche oder gemischte Bestandteile enhalten. Bei Naturlatex kommt Kautschuk zum Einsatz. Je nach verwendetem Material schwankt die Qualität, wobei natürliche Materialien qualitativ hochwertiger, meist jedoch auch teurer sind.

Herstellung von Latexmatratzen

Das Herstellungsverfahren für die Latexmatratze ist die so genannte Vulkanisation, die an Autoreifen erinnert. Dabei wird das Latexgemisch in eine Form aus Stahl gegeben und danach erhitzt. In der Form sind Heizstifte eingearbeitet, welche verantwortlich für die typischen Löcher in einer Matratze aus Latex sind; deshalb wird das Material auch Stiftlatex genannt.

Eine Latexmatratze darf dann als Naturlatexmatratze gekennzeichnet werden, wenn kein synthetischer Latex enthalten ist, sondern nur natürliches Latexmaterial, so genannte Naturpolymere. Für die perfekte Zusammensetzung und Festigkeiten werden dem Latex beim Vulkanisieren ca. 5 Prozent Hilfsmittel beigegeben, das sind vorwiegend bestimmte Salze sowie Schwefel. Nur wenn die Komponenten in dieser Zusammensetzung Bestandteil des Matratze sind darf sie die Bezeichnung Naturlatex tragen.

Vorteile von Natur - Latexmatratzen

Der Vorteil von Naturlatex und Naturkautschuk gegenüber dem synthetischen Rohstoff ist eine deutlich höhere Punktelastizität Auch das Raumgewicht von Naturlatex liegt in Abhängigkeit vom Festigkeitsgrad zwischen 65 und 95 kg pro Kubikmeter, was charakteristisch für eine hervorragende Qualität der Latexmatratze ist.

Bei Latex ist eine sehr gute Anpassung an den Lattenrost und an die Körperkonturen des Schläfers gegeben. Auch ist eine Latexmatratze absolut frei von Geräuschen, selbst wenn der Schläfer später ins Bett geht als sein Partner oder sich nachts oft dreht und wendet. Latex bietet zudem eine sehr gute Punktelastizität. Die Matratzen federn perfekt und formen sich bei einer Veränderung der Liegeposition schnell entsprechend um. Sie sind relativ pflegeleicht und auch nur wenig anfällig für Milbenbefall.

Nachteile von Latexmatratzen
Da sie ein hohes Raumgewicht besitzt, ist die Latexmatratze bedeutend schwerer als beispielsweise Matratzen auf Kaltschaumbasis. Durch das hohe Gewicht lassen sie sich schlecht drehen und sind ziemlich unhandlich. Werden sie nicht korrekt vulkanisiert, verströmen Latexmatratzen einen gewissen leichten Eigengeruch. Dieser sollte aber nach wenigen Tagen verschwunden sein.

 





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