Jugendmatratze

Bei der Wahl der richtigen Jugendmatratze sollte man besonders viel Sorgfalt walten lassen. Da sich der Rücken junger Menschen noch entwickelt, kommt es auf eine gute Unterstützung und Druckentlastung besonders an. Wer hier spart, muss mit späteren Schäden der Wirbelsäule und Rückenproblemen rechnen, was die Haltung insgesamt verschlechtert. Grundsätzlich gilt, dass eine Matratze umso fester sein muss, je jünger das Kind ist. Die Matratze muss fest und gleichzeitig elastisch sein, um die Wirbelsäule genau da zu stützen bzw. zu entlasten, wo es nötig ist.

Matratzen für Kinder

Auch bei Kindern spricht man bereits von einer Jugendmatratze. Bis zum achten Lebensjahr haben Kinder eine relativ gerade Wirbelsäule, welche auch durchblutet wird. Erst später entwickelt sich die charakteristische Doppel-S-Form. In den ersten Lebensjahren haben Kopf und Schultern der Kinder fast die gleiche Breite, weshalb die Schultern nicht unbedingt in die Matratze einsinken müssen. Die Knochen der Kinder wachsen rasend schnell, die Bildung und Entwicklung der Muskeln hingegen geht nicht so schnell vonstatten.

Die Folge ist eine noch nicht so optimale Stützung und der fehlende Schutz der Wirbelsäule. Bei Kindern können daher zu weiche Matratzen die Wirbelsäule auf Dauer schädigen. Eine Jugendmatratze muss also vor allem fest sein, dennoch elastisch genug, um dem Körperdruck entsprechend nachzugeben und das Knochengerüst gut zu stützen. Bei einem Kind spricht man von einer anatomisch korrekten Schlafposition, wenn sein Oberkörper etwa um zwei Zentimeter auf der Matratze einsinken kann.

Die richtige Jugendmatratze auswählen

Die richtige Jugendmatratze besitzt neben einer bestimmten Härte und Elastizität zusätzlich stabile Kanten, damit das Kind auf der Matratze auch beim Herumtollen und Spielen guten Halt hat. So wird auch vermieden, dass Hand oder Bein zwischen das Bettgestell und die Matratze rutschen können. Um die richtige Matratze auszuwählen, nimmt man das Lebensalter des Kindes zu Hilfe. Außerdem kommt es darauf an, wie lange die Matratze genutzt werden soll.

Beispielsweise ist eine Kokosmatratze als Jugendmatratze absolut empfehlenswert. Diese eignet sich für Kinder und Jugendliche bis maximal zum 13. Lebensjahr. Ab dem 10. Lebensjahr prägen sich Skelett und Muskulatur des Kindes stärker aus, so dass viele Kinder diese Matratze für zu fest befinden. Ab dem 13. Lebensjahr benötigt man eine Matratze, in die tiefer eingesunken werden kann, um eine anatomisch korrekte Seiten- oder Rückenlage zu ermöglichen.

Eine praktische Jugendmatratze ist eine Wendematratze, die bis etwa zum 17. Lebensjahr genutzt werden kann, natürlich auch von kleineren Kindern. Bis zum 12. Lebensjahr dient die festere Kokosfaser-Seite der Matratze als perfekte Stützte. Wenn dann Skelett uns Muskulatur sich bilden, empfehlen Experten die Matratzenseite aus Naturlatex, die etwas weicher ist.
ung-Expertenteam.





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