Ergonomische Matratzen

Ergonomische Matratzen bieten die optimale Schlafposition und beugen damit Rückenbeschwerden und Problemen am Stütz- und Bewegungsapparat vor. Beim Matratzenkauf gilt es einige Faktoren zu berücksichtigen, die individuell verschieden sind, da jeder andere Ansprüche hat. Verarbeitung und Eigenschaften der Matratze sind nur zwei der Punkte, die berücksichtigt werden sollten.

Kauft man ergonomische Matratzen, so ist ein ganz wesentliches Kriterium die Schlafposition. Da sich die Matratzen optimal dem Körper anpassen sollen, ist es wichtig zu wissen, ob man eher zu den Bauch-, Rücken- oder eher Seitenschläfer gehört. Auch die Größe und das Gewicht des Schläfers spielen eine Rolle, weiterhin sein Körperbau. Gerade bei ergonomischen Matratzen sollte man auf die eigene Silhouette achten. Wie stark sind Schultern, Beckenpartie oder Taille ausgeprägt?

Weitere Kaufkriterien

Das nächste Kriterium für die Entscheidung ist das Druckempfinden des Schläfers. Liegt man lieber hart oder eher weich? Wie fühlt es sich an, auf diese Matratze zu liegen? Zu diesem Zweck sollte man ergonomische Matratzen unbedingt ausprobieren und am besten im Geschäft die Modelle testen, die in die engere Wahl kommen. Allerdings weiß niemand nach der fünften Matratze mehr, wie sich das Liegegefühl auf der ersten angefühlt hat. Außerdem kann das Empfinden für den Moment auch trügen. Hat man zu Hause eine zu harte Matratze, kann eine weiche Matratze sich beim Test zwar gut anfühlen, aber die Wirbelsäule nicht genug unterstützen. Hier hilft Rat vom Fachmann beim Kauf einer ergonomischen Matratze.

Entscheidend für den Kauf von ergonomischen Matratzen ist auch der eigene Bedarf an Wärme. Es sollte auch geklärt werden, ob der Schläfer nachts sehr stark oder eher weniger schwitzt. Wenn man unter Allergien und Materialunverträglichkeiten leidet, scheiden bestimmte Matratzentypen von vornherein aus. So kann jemand mit einer Latexallergie sicher nicht auf einer Latexmatratze schlafen. Auch andere Erkrankungen, wie zum Beispiel Herz-, Kreislauf- oder Gefäßleiden, Verdauungsprobleme oder Entzündungen können eine Rolle spielen. Bei Rückenerkrankungen, z. B. Skoliose, sind ergonomische Matratzen ideal und zu empfehlen.

Härtegrad der Matratze

Für den richtigen Härtegrad der Matratzen ist das Verhältnis zwischen Körpergewicht und -größe entscheidend. Wer mehr wiegt, benötigt eher eine harte Matratze als jemand, der ein Leichtgewicht ist.   So kann jemand mit 1,70 m Größe und 70 Kilogramm Körpergewicht eine mittlere Härte bevorzugen. Jemand der bei gleicher Größe 90 Kilogramm wiegt, schwört eher auf die härteren Matratzen.  Ergonomische Matratzen bieten in jedem Falle Vorteile bei der richtigen Druckentlastung. Schlafen die Beine häufig ein, ist die Schlafunterlage zu fest, was den Schlaf und die Durchblutung beeinträchtigt. Für Seitenschläfer ist eine ausreichende Schulter- und Beckenentlastung wichtig.






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