Bettdecke

Für hohen Komfort beim Schlafen sorgt ganz entscheidend die richtige Bettdecke. Schläft man zu zweit, so wärmt man sich gegenseitig und benötigt nicht so eine dicke Decke wie ein Alleinschläfer. Wer häufig schwitzt, sollte eher eine leichtere Decke wählen. Dabei sollte die Füllung den Abtransport des Schweißes nach außen und so für ein gesundes und trockenes Klima beim Schlafen gewährleisten.

Leichte oder schwere Bettdecke?

Innerhalb von zehn Jahren wird mindestens eine Tonne Schwitzwasser ins Bett ausgeschieden. Dieses ist mit Schlacken, Abfallstoffen und Krankheitskeimen belastet und giftig. Wenn kein optimaler Abtransport der Feuchtigkeit über die Bettdecke möglich ist, so nimmt die Haut den Schweiß wieder auf. Die Haut welkt schneller und das Krankheitsrisiko wird höher. Durch Hitzestau kommt es zu Alpträumen und der Schlaf ist insgesamt unruhig. Wer eine leichte Decke sucht, der sollte feinen Inlettstoff und eine hochwertige Füllung auswählen. Eine qualitativ anspruchsvolle Füllung hat viel Füllkraft und man benötigt weniger Volumen.

Eine schwere Bettdecke hingegen ist auch durch einen schweren Inhaltsstoff gekennzeichnet. Man kann sogar ein wenig mehr Füllung in die Decke einbringen, als normalerweise empfohlen wird. Wenn es aber wesentlich mehr Füllung wäre, wird das Bett schnell steif. Man kann auch eine fedrige Daune einsetzen. Dabei kann das Gewicht der Decke erhöht werden, wenn man die Füllung in ein nicht abgestepptes Deckbett oder ein Pluderbett einbringt.

Körpermaße

Wer größer als 1,80 Meter ist, der sollte eine Bettdecke von 220 Zentimetern Länge aussuchen. Dadurch ist gewährleistet, dass alles schön mollig warm bedeckt ist. Während der Tiefschlafphase könnte sonst bei einer zu kurzen Decke der Körper nicht mehr komplett gegen die kühle Nachtluft geschützt sein. Man merkt nicht, wenn Schulter, Rücken oder Beine auskühlen. Rheuma kann unter anderem auch eine Spätfolge von Auskühlungen durch zu kurze Decken sein.

Experten empfehlen 1,55 Meter breite Decken. Diese liegen bei einem abzudeckenden Umfang des Körpers von 1,10 auch bei Bewegungen noch dicht an. Wer kräftiger gebaut ist, dem wird sogar zu einer 1,70 oder 1,80 Meter breiten Bettdecke geraten.

Das Richtige gegen kalte Füße

Sollte man unter kalten Füßen leiden, sind längere und breitere Decken zu empfehlen, damit es nicht ziehen kann. Dabei muss die Bettdecke nicht voll ausgefüllt sein, normales Gewicht reicht völlig aus. Wünscht man sich beispielsweise ein Karosteppbett, so ist ein so genanntes Pluderbett mit extra hohen Stegen perfekt.

Genauso gut eignet sich eine Kassettendecke, wobei an den Nähten der einzelnen Felder Anti-Kältestege angebracht sind. Weiterhin sind diese Decken an den Füßen stärker gefüllt – ideal für alle, die ständig mit kalten Füßen Probleme haben.





zum Matratzenblog