Allergien und Matratzen

Besonders Allergiker müssen beim Kauf einer Matratze viele Dinge berücksichtigen. Der größte Allergieauslöser im Bereich der Matratzen sind Milben, um genau zu sein der Milbenkot. Mehr als 60 Prozent der Milben leben in Matratzen. Die restlichen nisten sich im Kopfkissen und der Bettdecke ein. Das heißt, der größte Allergieauslöser im Schlafzimmer wäre somit die Matratze. Mittlerweile gibt es jedoch moderne Matratzen, die es den Milben schwerer machen, sich dort einzunisten.

Was ist beim Kauf einer Matratze zu beachten?
Allergiker sollten ihre Matratze spätestens alle fünf Jahre durch eine neue Matratze ersetzen. Nach Möglichkeit sollte für die Matratze zusätzlich ein milbendichter Bezug gekauft werden. Allergologen und Mediziner empfehlen Allergikern in der Regel die so genannten Encasing-Bezüge, unter anderem als Soforthilfe bei starken Allergien.

Beim Matratzenkauf ist besonders auf das Material zu achten, aus denen diese gefertigt sind. Viele Materialien sind nicht geeignet für Allergiker und können zusätzlich die Einnistung von Milben begünstigen. Es sollte jedoch nicht nur der Matratzenkern für den Kauf einer Matratze ausschlaggebend sein, sondern auch der Bezug.

Der Matratzenbezug

Allergiker sollten beim Kauf einer Matratze darauf achten, dass diese einen abnehmbaren Bezug besitzt, der sich bei mindestens 60 °C waschen bzw. Matratzenreinigung lässt. Das regelmäßige Waschen des Bezugs bewirkt, dass Milben abgetötet und der Milbenkot heraus gewaschen wird. Neben herkömmlichen Bezügen sind auch antibakterielle Matratzenbezüge erhältlich. Diese besitzen eine Vielzahl von Vorteilen. Zum Beispiel verhindert ein antibakterieller Bezug die Einnistung von Schimmel und verschiedenen Bakterien. Das wiederum führt dazu, dass Milben sich nicht in die Matratze einnisten können. Matratzen mit einem antibakteriellen Bezug, der regelmäßig gewaschen wird, sind nahezu frei von Milben.

Die Matratze muss atmen

Eine Matratze muss atmen können. Das heißt, sie muss klimaaktiv sein und für ein angenehmes trockenes Schlafklima sorgen. Nachts verlieren die meisten Menschen durch Schwitzen mindestens einen halben Liter Flüssigkeit. Diese sickert in die Matratze. Wenn die Matratze nicht "atmen" kann, wird sie feucht und beginnt zu schimmeln. Milben lieben feuchte Wärme. Diese macht es ihnen besonders einfach, sich auf schnellstem Wege zu vermehren. Eine klimaaktive Matratze gibt die Feuchtigkeit an die Außenluft ab. Dadurch bleibt die Matratze stets trocken und macht es Milben schwer, dort ein neues Zuhause zu finden, was für Allergiker ein großer Vorteil ist.

 

 





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