Betten aus Loom

Loom wird oft mit Rattan verglichen, ist aber keine Naturrohstoff, sondern eine Konstruktion aus Draht und Kraftpapier. Das Material wurde erstmals 1917 von Marshall Burns Lloyd entwickelt, als Rohstoffe wie Rattan und Bambus wegen des Krieges zur Mangelware wurden. Loom weist eine bemerkenswerte Robustheit auf, die durch die eingearbeiteten Drähte aus Metall noch verstärkt wird. Noch heute wird gerne nach “Lloyd Loom” gesucht, da dieses als sehr hochwertiges Loom gilt. Seinen Namen verdankt das Loom der Tatsache, dass es mithilfe eines Webstuhls gefertigt wird – und Webstuhl heißt auf englisch “loom”. Heutzutage findet das elegante Material immer mehr Anhänger und wird zur Herstellung verschiedener Möbel verwendet – unter anderen für Betten. Welche Vorteile solche Loom-Betten haben, erfahren Sie hier.

Vorteile von Loom-Betten

Zunächst sind Loom-Betten ebenso robust wie ihr Ausgangsmaterial und daher entsprechend haltbar. Oft stecken sie jahrzehntelange Benutzung ohne große Beschädigungen weg. Ein Vorteil gegenüber den Rattanbetten ist die höhere Geräuschfreiheit, da Betten aus Loom nicht knarren, wenn sie belastet werden. Dafür geben sie bei Belastung leicht nach, was die Betten ziemlich gemütlich macht – das gleiche gilt übrigens auch für Stühle und Sessel aus Loom. Außerdem haben hochwertig gefertigte Loom-Betten keine hervorstehenden Ecken oder Splitter, an denen man unangenehm hängen bleiben kann.

Solche Loombetten haben also eine Vielzahl von Vorteilen hinsichtlich ihrer Eigenschaften. Aber auch ihre Optik ist sehr ansprechend und wird zurecht mit der von Rattan verglichen. Beide werden kunstvoll geflochten und passen in diverse Einrichtungsstile – von gemütlich bis elegant.

Auch die Pflege von Betten aus Loom gestaltet sich recht simpel. In der Regel reicht eine einfache Trockenreinigung mit Bürste, um Staub loszuwerden. Für hartnäckigere Flecken empfiehlt sich eine feuchte Reinigung. Besondere Reinigungsmittel sind jedoch nicht nötig.





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