Qualität von Lattenrosten

So groß wie die Auswahl an Lattenrosten ist, so breit ist auch die Qualitätsspanne. Wer also weiß, worauf man bei der Wahl eines Lattenrostes achten muss, hat hier große Vorteile. Deswegen werden wir Ihnen hier vorstellen, wie Sie die Qualität von Lattenrosten bewerten können – damit Sie die richtige Wahl treffen.

Das Ausgangsmaterial: Holz

Ein Lattenrost muss flexibel und biegsam sein, ohne zu sehr nachzugeben. Deshalb sollte man darauf achten, dass ein Lattenrost aus Buchenholz besteht, das stabiler und langlebiger ist als das auch gerne verwendete Birkenholz. Neben den üblichen Lattenrosten aus Holz gibt es heutzutage auch Lattenrost mit hochflexiblen Kunststofftellern, die sich noch flexibler und besser anpassen können.

Anzahl der Federleisten

Ein guter Lattenrost sollte mindestens 28 Federleisten besitzen. Noch besser sind solche mit 42 Leisten. Denn je mehr Leisten der Lattenrost besitzt, desto besser kann er die positiven Liegeeigenschaften der guten Matratze unterstützen und so für einen gesünderen Schlaf sorgen. Zudem sorgen viele Federleisten oft automatisch für einen geringen Abstand der Leisten zueinander, was ebenfalls gut für die Unterfederung der Matratze ist. Jedoch sollte man darauf achten, dass die Abstände nicht so klein sind, dass eine ausreichende Belüftung der Matratze unmöglich wird.
Eine hohe Anzahl an Federleisten bringt übrigens nicht viel, wenn die darauf liegende Matratze eine geringe Qualität hat.

Einteilung in Zonen

Entsprechend zu den Zonen-Matratzen gibt es auch Zonen-Lattenrosten, die ebenfalls eine spezielle Unterstützung der einzelnen Körperregionen wie Becken und Schulter ermöglichen. So wird beispielweise für Seitenschläfer das verstärkte Einsinken der Schulterregion unterstützt. So bleibt die Wirbelsäule in einer geraden Lage. Ein ideales Schlafgefühl verspricht die Kombination vonZonen-Matratze und Zonen-Lattenrost.

Sonstiges

Neben den oben genannten, wichtigsten Qualitätskriterien kann sich auch ein Blick auf die folgenden beiden Kriterien lohnen:

1.    Mittelgurt:
Ein Mittelgurt verbindet die Federleisten miteinander und sorgt so für eine bessere Gewichtsverteilung. So wird z.B. eine starke punktuelle Belastung einzelner Leisten verhindert.

2.    Mittelzonen-Verstärkung:
Bei einer Mittelzonen-Verstärkung sind im Beckenbereich des Lattenrostes zwei Leisten übereinander gelegt, um die Stabilität zu erhöhen. Mithilfe von Schiebereglern kann die Härte der Mittelzone reguliert werden.





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