Wasserbett

Bekanntermaßen ist das Wasserbett ideal für Menschen mit Rückenleiden. Es passt sich durch seine enorme Flexibilität dem Körper perfekt an und unterstützt bzw. entlastet so genau die Regionen, die dies benötigen. Dennoch gibt es bei Wasserbetten Unterschiede.

Ein Wasserbett besitzt keine herkömmliche Matratze, sondern einen Wasserkern aus Vinyl, in den das Wasser eingefüllt wird. Darauf werden für ein angenehmes Liegen Auflagen für Wasserbetten gezogen werden. Diese Schonbezüge können mit Hilfe von Reißverschlüssen mühelos abgezogen werden. Sie nehmen den Schweiß auf, den Menschen gewöhnlich in der Nacht absondern. Für Menschen, die stark schwitzen eignen sich besonders 3D-Aircomfort Matratzenbezüge aus Abstandsgewebe. Sie verbinden Luftigkeit mit Elastizität und Stabilität und sorgen für einen hohen Schlafkomfort auch bei starkem Schwitzen. Diese Auflagen sind besonders hygienisch und sorgen für ein gutes Klima beim Schlafen. Auf die Auflagen werden noch Bettlaken für Wasserbetten gezogen, die meist aus Frottee bestehen.
 
Zunächst einmal muss man zwischen Hard- und Softside-Wasserbetten unterscheiden. Beim Hardside Wasserbett wird der Matratzenkern von einem eigens für diese Bettenart konstruierten Unterbau rundum sicher stabilisiert. Dabei funktioniert der Rahen als tragende Konstruktion. Zum Lieferumfang gehören die Heizung, die Sicherheitsfolie, die Matratzenauflage und das Pflegezubehör. Von manchen Menschen wird die Höhe für den bequemen Ein- und Ausstieg kritisiert, denn Hardside-Wasserbetten müssen vollständig im Bettrahmen eingebracht werden. Deshalb wurden sie von den flexibleren Softside-Wasserbetten weitestgehend verdrängt.

Softside-Wasserbetten kann man in beliebige Betten einbauen oder auch auf dem mitgelieferten Podest anbringen. Somit lässt sich dieses Wasserbett optimal in jedes beliebige Schlafzimmer perfekt integrieren.  Dabei sorgt die Wassermatratze jeweils selbst in Bruchteilen von Sekunden für Beruhigung, so dass das gefürchtete Schaukeln unterbleibt.

Zu beachten beim Kauf von Wasserbetten

Wenn sich Paare ein Wasserbett kaufen ist es sinnvoll, zwei einzelne Wasserkerne auszuwählen, die voneinander abgetrennt sind. Das Wasserbett ist richtig gefüllt, wenn man beim Hinsetzen mit dem Po fast den Boden berührt, jedoch in einer normalen Höhe liegt.

Wichtig ist, dass die Betten tagsüber aufgeschlagen bleiben sollten. Die Bettdecke muss zurückgeklappt werden, damit das Bett gut auslüften und abtrocknen kann, sonst besteht Schimmel-Gefahr. Zur Reinigung sollte monatlich das Bett mit Vinylpflege besprüht werden und etwa 1 bis 2 Mal pro Jahr kommt in Conditioner gegen Algen in das Wasser. Wasserbetten verfügen über eine Heizung, so dass man keine dicken Bettdecken benötigt.

Die Standardmaße einer Liegefläche beim Wasserbett liegen bei 180 x 200 cm, groß gewachsene Schläfer entscheiden sich aber für Betten in Überlänge für einen bequemen Schlafkomfort. Die Maße der Oberkanten sind von der Liegefläche noch abzuziehen.






zum Matratzenblog