gesunder Schlaf

Kein einziger Wach-Trick wird fruchten, wenn Sie die Basis ignorieren, den ganz normalen Schlaf in der Nacht. Richtig wach und fit werden Sie nur dann sein, wenn Sie nachts gut schlafen, und zwar so lange, wie es Ihr eigener Organismus, Ihre Gesundheit verlangt. Schlaf ist durch nichts zu ersetzen!

Wieviel Schlaf benötigt der Körper? Wieviel Schlaf dient meiner Gesundheit?

Was Sie am besten in der Hand haben, ist die Zeit, die Sie im Bett auf Ihrer Matratze verbringen: nicht zu kurz, nicht zu lang. Prüfen Sie zunächst, wie viel Schlaf Sie wirklich brauchen. Testen Sie das zu Urlaubszeiten. Oder prüfen Sie mehrmals hintereinander ehrlich, wie wach Sie eine Viertelstunde nach dem Aufstehen sind. Werden Sie tagsüber außerhalb der Tiefzeiten – mittags, neun Uhr morgens und am frühen Abend – schläfrig, dann lässt das vermuten, dass Sie nachts zu wenig geschlafen haben. In dieser Weise schläfrig werden Sie bevorzugt, wenn es monoton wird, etwa beim Autofahren oder wenn Sie kurz ins Warme und Gemütliche kommen. Das ist häufig nicht ausschließlich auf die vorangegangene Nacht zurückzuführen; normalerweise schlafen Sie dann regelmäßig zu wenig.

Bedenken Sie, dass ein Schlafzyklus etwa 90 Minuten dauert, der erste geringfügig kürzer. Sie wachen leichter auf, wenn ein Zyklus gerade abgeschlossen ist, als wenn Sie mittendrin sind. Stellen Sie Ihren Wecker also so, dass er etwa gegen Ende eines Zyklus läutet, selbst wenn die Gesamtdauer dann etwas knapp gerechnet ist. Gehen Sie also gegen 23 Uhr schlafen, brauchen etwa eine Viertelstunde zum Einschlafen und müssen gegen sieben Uhr aufstehen? Dann fällt Ihnen das Aufstehen möglicherweise leichter, wenn Sie den Wecker auf halt- oder viertel vor sieben stellen statt genau auf sieben. Dann haben Sie nämlich Ihren fünften Zyklus gerade abgeschlossen und sind noch nicht in der nächsten REM-Phase.

Verbringen Sie umgekehrt nicht zu viel Zeit im Bett. Mehr als acht Stunden bekommen ausschließlich natürlichen Langschläfern – und das sind nicht viele. Sind die kein/e natürliche/r Langschäfer/in, bleiben aber trotzdem so lange im Bett, dann laufen Sie Gefahr, sich eine Schlafstörung zu züchten und dadurch Ihre Gundheit zu gefährden. Ihr Organismus gewöhnt sich dann nämlich daran, schlaflos herumzuliegen.

Am wichtigsten ist aber die Regelmäßigkeit. Gehen Sie täglich zur gleichen Zeit schlafen und stehen Sie zur gleichen Zeit wieder auf. Das erleichtert Ihrem Schlaf-Wach-System die Arbeit erheblich. Wenn Sie diesen Hintergrund pflegen und dann ab und zu sehr lange wach bleiben, kommt das System normalerweise gut zurecht.

Schaffen Sie sich die richtigen Bedingungen beim Schlafen

Behindern Sie Ihren Schlaf nicht, unternehmen Sie etwas für Ihre Gesundheit beim Schlafen. Sorgen Sie für ein schönes gemütliches Zimmer, in dem es zwischen 15 und 18 Grad warm ist, abgedunkelte Räume, akustische Ruhe, notfalls mit Ohrstöpseln. Verbannen Sie alle Elektrogeräte nach Möglichkeit aus Ihrem Schlafzimmer. Auch Handy, Radiowecker und speziell Schnurlostelefone!

Achten sie besonders auf das richtige Bettsystem mit der richtigen, am Besten mit einer für Sie individuell abgestimmten Matratze. Welche Kriterien es dabei zu beachten gilt und war für Ihre Gesundheit beim Schlafen wichtig ist, erfahren sie auf den folgenden Seiten Die richtige Matratze und Worauf man beim Kauf achten sollte.

Vor allem aber: Denken Sie an Ihre Geundheit -Lieben Sie Ihren Schlaf! Kein Wille und keine Chemie können ihn ersetzen.

Lieber pflanzlich als künstlich!

Um einen gesunden und erholsamen Schlaf zu fördern gibt es viele Möglichkeiten, eine passende Matratze mit einem entsprechen geeigneten Lattenrost, eine gute dem Klima bzw. der Jahreszeit entsprechenden Bettwäsche,  einen stabilen Schlafrhythmus usw.

Sollten das alles noch nicht die gewünschte Wirkung erzielen so kann man sich auch aus der Trickkiste von Mutternatur bedienen. Mit rein pflanzlichen Wirkstoffen aus Baldrian, Hopfen, Lavendel und der Melisse können Sie bei regelmäßiger Einnahme Ihre Nachtruhe stark positiv beeinflussen.
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