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(2012-04-18)  Hallo, ich habe vor einigen Tagen diese Website gefunden und heute ein bisschen drin gelesen. Eigentlich brauche ich keinen neuen Text verfassen, ich könnte aus den einzelnen Geschichten problemlos meinen Fall zusammen kopieren: 50 Jahre/ 1,82m/ 70 kg/m. Seit rund 25 Jahren alle paar Jahre eine neue Matratze. Im September 2010 in 86825 Bad Wörishofen nach eingehender Fachberatung eine 7-Zonen-Taschenfederkern-Matratze mit 480 Federn und 7 Zonen gekauft. Dazu eine Softauflage (weil immer die Ellbogen Druckstellen bekommen haben) und einen Schaumstoffkeil, damit die Krampfadern nachts entlastet sind. Dazu ein Kissen mit ‚Wellenform’ dass sich dem Nacken und dem Hinterkopf anpasst. Matratze 400 Euro. Softauflage 200 Euro, Kopfkissen auch im dreistelligen Bereich und der Keil 60 Euro => rund 750 Euro. Was jetzt kommt, ist klar: die erste Zeit wunderbar drin geschlafen, teilweise 12 oder 13 Stunden am Stück, inzwischen hat die Matratze unterm Hintern wieder die gleiche Dulle wie bei allen Vorgängern auch, eine Zeit lang konnte ich durch einfaches Verschieben des Keils mal vor, mal zurück, noch recht gut schlafen, dann hatte ich wieder die ‚üblichen’ Lendenwirbelsäulen-Beschwerden, dass man sich morgens nur noch gebückt aus den Federn schält. Tagsüber geht’s dann irgendwie, abends geht man fast schon mit der Angst in’s Bett, ob’s morgens wieder besonders schlimm wird. Irgendwann fängt man dann an, eine 2mm-Sperrholzplatte zwischen Softauflage u. Matratze zu schieben, schläft dann drei, vier Stunden super, dann wacht man auf, weil einem der Hintern eingeschlafen ist. Dann gibt’s noch den Buschtrommeltrick des Tennisballs unterm Steißbeinknochen, da schläft man unruhig, weil man Angst hat, nachts runterzukollern. Gestern war ich beim Händler: Ein Eintauchen/Absenken der Matratze im Mittelteil um rund 10 bis 15 Prozent sei normal, aber er würde gerne vorbeikommen und sich das anschauen. Wir werden eine Lösung finden, meinte er. Letzte Nacht war „mega-heavy“. Ich hatte wieder die Matratze horizontal um 180 Grad gedreht, den Keil wieder mehr Richtung Kopf gezogen. Fühlte sich beim Einschlafen im Lendenwirbelbereich super an. Nach 4 Stunden wach’ ich mit total verspannter Halswirbelsäule auf und kann den Kopf kaum noch heben. Jetzt isses 13.30 Uhr und die zwei Voltaren-Schmerztabletten haben insofern geholfen, als dass ich den Kopf wieder drehen kann. Den Kopf senken, um beispielsweise einen Hemdenknopf zu schließen, lass ich besser!!! Hat jemand einen Tipp, was ich dem Händler an Argumenten mitgeben könnte (Schrott-Matratze, billiges Glump, Matratzen-Krattler oder so???) oder wäre mein Problem mit dem Austausch des Mittelteils wieder für rund eineinhalb Jahre rausgezögert??   - Jürgen

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