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(2012-02-29)  Hallo zusammen, nach unzähligen miesen Erfahrungen mit Fehlkäufen und aufwendigem Nachbessern und Umtäuschen will ich endlich die richtige Matratze für mich haben. Mittlerweile sind für mich zwei weiche Matratzen in die nähere Auswahl gerückt. Beide fühlen sich für mich sehr angenehm an, weil diese sehr soft sind. Obwohl ich mich darauf sehr wohl gefühlt habe, wurde ich vom Fachberater aufgeklärt, dass ich in diesen beiden Matratzen nicht die richtige Liegeposition erreiche. Daraufhin wurde mir eine festere Matratze angeboten. Die entscheidende Frage für mich ist jetzt natürlich ob ich mich jetzt auf mein eigenes Gefühl und Wohlbefinden verlassen soll oder auf die Einwände des Fachberaters eingehen sollte? Ich freue mich auf Eure Antworten! Gruß Hubert   - Hubert
(2014-07-08)  Hi, falls du eher weich schlafen willst, kann ich dir die neuen Gelschaumaauflagen-Komfortschaummatratzen empfehlen. Die haben eine Gelschicht von 2, 4, 6 oder mehr cm auf dem Kaltschaum oder Komfortschaum oben drauf. Die geben schnell nach und man liegt wie im 7. Himmel. Im Gegensatz zu den Viscoschaumauflagen. Die geben nur nach Körpergewicht und Körp0erwärme nach und wenn du auch noch in einem eher kalten Zimmer schläfst, bleiben diese Viscoauflagen steinhart.... Ich werde mir wahrschienlich jetzt eine Matratze mit Geltex-Auflage oben drauf bei schlafwelt.de bestellen, die sind zur Zeit im Angebot, zb. für eine 140x200 Größe für 399,-- mit einer 6cm \'Gelschaumauflage oder für 299,-- mit einer nur 2cm Gelschaumauflage.... oder du gehst zu Karstadt und testest dort mal die Schlaraffia mit so einer Geltexauflage, die ist der Hammer, kostet aber auch an die 1000,-- Euro....   - isadora
(2012-02-29)  Hallo Rolf, die Frage ob denn die Anatomie wichtiger ist als dein persönliches Empfinden ist eine sehr wichtige und eine oft auftretende. Um diese Frage zu klären, sollten mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Zum Einen ist es in der Tat so, dass für viele Schläfer nicht immer die Anatomie das Maß aller Dinge und Entscheidungskriterium für die Wahl der Matratze ist. Aus langjähriger Erfahrung wissen wir, dass wenn ein Schläfer bevorzugt weicher liegt und trotz der nicht zu 100% optimalen anatomischen Eigenschaften sich so entsprechend wohlfühlt, dass durchaus die Lösung sein kann. Im umgekehrten Falle gilt das Selbe für den Schläfer der bevorzugt härter schläft und sich für eine Matratze entscheidet die für Ihn vermeintlich weicher sein sollte. Dies ist kein K.O-Kriterium, dass zur Beeinträchtigung des Schlafes, respektive der Bandscheiben führt. Allerdings gibt es in der Praxis auch den Fall, dass obwohl sich der Schläfer beim Probeliegen wohlfühlt, sich für diesen nach nur wenigen Tagen bzw. Wochen der Wohlfühlfaktor bedeutend mindert. Die entscheidende Frage die sich stellt ist \"Wie geht es dir mit deinem Schlafsystem aktuell?\". Hierbei gilt als Faustregel, dass wenn du aktuell keine Probleme hast und du z.B. sehr weich oder sehr fest schläfst, ganz nach dem Prinzip \"Never change a winning team\", an der Matratze erstmal nichts geändert werden sollte. Sollte das o.g. nicht der Fall sein, dann ist zweifelsfrei der Berater gefragt und gefordert. Des Weiteren kann man natürlich auch sagen, was genau bedeutet \"weich\"? Das Empfinden eines jeden Einzelnen von \"weich\" weicht je nach Empfinden stark ab. Für den Einen ist weich, weich genug und für den Anderen eben nicht. Die ideale Lösung für dein Problem ist und das ist das Entscheidende bei einer für dich passenden Matratze, dass diese sowohl eine Stützwirkung im Lendenwirbelbereich, als auch eine Nachgiebigkeit im Schulterbereich notwendig ist. Dieses Spiel von Stützwirkung und Nachgiebigkeit innerhalb einer Matratze gibt es sehr wohl. Oft kann im Schulterbereich bei Seitenschläfern ein entsprechender Lattenrost / Unterfederungssystem die ergonomischen Eigenschaften der Matratze unterstützen. Darüber hinaus wäre auch noch zu klären, ob denn aktuell Problem im Lendenwirbelbereich existieren oder nicht? Präventiv wäre es sicherlich von Vorteil, wenn die Bandscheiben vom Lendenwirbel, über die Brustwirbel bis zu den Halswirbeln im Lot wären. Fazit: Wir gehen davon aus, dass die Matratze noch nicht 100% perfekt für dich ist. Es wäre durchaus ratsam, nach dem persönlichen Empfinden zu entscheiden. Denn letztlich steht der Mensch im Mittelpunkt. Allerdings sollte der Zeitraum von zwei Wochen zwischen Probeliegen und zu Hause schlafen berücksichtigt werden. Eine Matratzenberatung ist manchmal sehr aufwendig und speziell, da jeder Mensch individuell verschieden. Eine genaue Analyse fällt anhand der gelieferten Informationen allerdings sehr schwer. Wir hoffen wir konnten Dir ein wenig helfen.   - Volker

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